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Wissensverarbeitung und Handlungsplanung in Kognitiven Systemen


Der Begriff "Kognition" bezieht sich traditionell auf Fähigkeiten des Menschen, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, z. B. um etwas zu erkennen oder zu identifizieren, das vorher gesehen wurde. Ein kognitives System, das einen solchen Prozess nachahmt, muss normalerweise mehrere Fähigkeiten besitzen:

- Wahrnehmung: Sammeln von Daten durch Sensoren
- Erinnerung: Sammeln von Erfahrungen
- Lernen: Identifizieren von Gemeinsamkeiten und Unterschieden
- Wissensverarbeitung: Entscheidungen auf Basis des gewonnenen Wissens treffen
- Handlungsplanung: Handlungen ausführen, die auf Entscheidungen basieren

Wahrnehmung, Erinnerung und Lernen sind normalerweise "unbewusste" Prozesse auf niedriger Ebene, die in technischen Systemen zumeist durch subsymbolische/neuronale Verfahren abgebildet werden. Wissensverarbeitung und Handlungsplanung erfordern in der Regel höheres (aktives) "Denken" und werden in technischen Systemen meist durch symbolische Verfahren abgebildet. Der Vortrag stellt Verfahren und Ansätze dieser symbolischen Künstlichen Intelligenz vor, um die Aspekte der Wissensverarbeitung und Handlungsplanung in Kognitiven Systemen umsetzen zu können.

Prof. Dr. Birte Glimm, Institut für Künstliche Intelligenz, Universität Ulm.
Montag, 25.03.2019
19:00–20:00 Uhr
Dozentin/Dozent Jürgen Friedrich
Zeitraum/Dauer 2019-03-25T19:00:00 25.03.2019 19:00–20:00 Uhr
Ort VHS Forum
Heidener Str. 88
46325 Borken
Entgelt 6,00 €
Plätze noch genügend Plätze frei max. Teilnehmerzahl: 50
Kursnummer 50503BO