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Vor 30 Jahren: Der Fall der Mauer am 09. November 1989 - Ein Markstein deutscher Geschichte in Realität und Film.

Dienstag, 29. Oktober 2019, 18.30 – 20.00 Uhr, Gescher, Rathaus Gescher, Marktplatz1

Seit 1961 trennten Mauer und Stacheldraht die deutsche Nation. Viele hatten sich mit der Existenz zweier deutscher Staaten abgefunden. Doch ab Mitte der 80er Jahre wurde eine zunehmende Erstarrung des DDR-Systems bemerkbar. Die Zahl oppositioneller Gruppen im Schutz der Kirchen wuchs, noch mehr nahm die Zahl der Ausreisewilligen zu. Nach dem Rücktritt von Staats- und Parteichef Honecker im Oktober 1989 kündigte die neue Führung Reformen an und öffnete am 09.11. „versehentlich“ die Grenzübergänge nach West-Berlin. Am späten Abend dieses Tages war die Mauer gefallen und Berlin faktisch keine geteilte Stadt mehr. Warum sprechen die Historiker von „versehentlich“? Im Vortrag werden die Vorgänge, bei denen nicht nur der DDR-Staatssekretär Schabowski eine wichtige Rolle spielte und die zur deutschen Zeitenwende beitrugen, auch in ihren menschlichen Aspekten nachgezeichnet. Dabei werden filmische Dokumente, Ausschnitte aus den Spielfilmen „Das Versprechen“ und „Good-bye Lenin“ sowie aus dem Doku-Drama „Schabowskis Zettel“ zu sehen sein.

Der Vortrag mit Wolfgang Hoffmann, findet am Dienstag, 29. Oktober 2019, von 18.30 – 20.00 Uhr, in Gescher, Rathaus Gescher, Marktplatz1, statt.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, keine Abendkasse. Anmeldungen sind in der Geschäftsstelle der VHS Borken und in den Bürgerbüros in Gescher, Velen, Heiden und Raesfeld möglich sowie unter www.vhs.borken.de.

Zur Anmeldung: https://vhs.link/9WZgXx